Schwimmbadbau Dahlem GmbH

Trier



Filteranlagen

von :

Nebenstehend zwei Funktionsschemen:

Die erste Abbildung zeigt wie gefiltert wird. Oben im Kessel ist eine Art Verteiler. Das Wasser wird gleichmässig über die Filteroberfläche durch den Sand gedrückt. Unten im Kessel ist ein so genannter Filterstern montiert. Kleine Rohre mit sehr engen Schlitzen sorgen dafür, dass zwar das gereinigte Wasser wieder den Kessel verlassen kann, der Sand wird jedoch zurückgehalten. Die zweite Zeichnung zeigt das ,,Rückspülen". Das Wasser wird bei diesem Vorgang durch die unteren Schlitzröhrchen in den Kessel gedrückt. Die Sandfüllung wird leicht angehoben, die einzelnen Körner durcheinander gewirbelt. Der Schmutz kann sich jetzt lösen. Durch den oberen Verteiler landet jetzt dieses Wasser-Staub-Öl-Mischung direkt im Abwasserkanal. Der Filter ist wieder sauber.

Filterkessel im Schnitt :

Funktionsprinzip Filtertechnik allgemein :

Schwimmbadwasser muss gefiltert werden, sonst ist es bald nicht mehr kristallklar, sondern schmutzig trübe. Staub und Blütenpollen fallen auf die Wasseroberfläche, Schwimmer bringen Haut und Kosmetikfette ins Wasser und Haare und Hautschuppen und Grashalme, die an den Füssen kleben. All diese Stoffe müssen aus dem Wasser gefiltert werden.

Bei einem Sandfilter saugt eine Pumpe das Wasser aus dem Becken, drückt es durch eine unterschiedlich hohe Sandschicht im eigentlichen Filter und zurück ins Schwimmbecken. Die Sandschicht besteht aus Quarzsand. Die einzelnen Körner sind nicht rund, wie beim Fluss-Sand aus der Sandkuhle, sondern scharfkantig, uneben und voller Spitzen. (Betrachten Sie einmal einige Körner unter der Lupe bei 10- oder 20facher Vergrösserung.) Innerhalb der Rohrleitung fliesst das Wasser ziemlich schnell.

Die Filterfläche im Behälter ist aber um mindestens 100mal grösser und so wird das Wasser relativ langsam durch diese Sandschicht gedrückt. Nur 30 bis max. 50 m� Wasser fliessen in einer Stunde durch den Kessel. Die Filtergeschwindigkeit ist vom Kesseldurchmesser und der Pumpenleistung abhängig. Staub, Fette und andere Verunreinigungen bleiben an den Spitzen der Sandkörner hängen und das filtrierte Wasser verlässt wieder sauber und quellfrisch den Kessel. In einer oder max. zwei Wochen sammeln sich so viele Verunreinigungen im Filterbett an, dass nun die Sandfüllung gereinigt werden muss. Der Filter muss rückgespült werden.

Patronen- oder Kartuschenfilter werden hauptsächlich bei kleineren Aufstellbecken oder privaten Whirlpool eingesetzt. Dieser Filtertyp benötigt keinen Kanalanschluss.

Links zu den Hersteller Homepage

Weitere Informationen zur Wasserpflege finden Sie hier :

bsw